Leipziger Notenspur Leipziger Notenspur Leipziger Notenspur
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Auftakt 12.05.12. Musik bewegt die Stadt.

Eröffnungsfest der Leipziger Notenspur

Im Vorfeld der Eröffnung der Leipziger Notenspur gab es zahlreiche Aktionen, mit denen auf das bevorstehende Ereignis aufmerksam gemacht wurde. Die Leipziger Volkszeitung begann etwa ein halbes Jahr vorher, in einem Countdown wöchentlich eine der 23 Notenspur-Stationen vorzustellen. Inzwischen sind diese Artikel als Broschüre erschienen.

Dass die Notenspur ein generations- und genreübergreifendes Projekt ist, wurde durch Aktionen für Kinder und die Visual-Music-Performance zum Finale im Grassimuseum besonders betont (Pressemitteilung).

 

Die Food-Entwickler und –designer von fairgourmet unter Geschäftsführer Detlef Knaack präsentierten die Notenspur-Praline am 07.05.2012 (Pressemitteilung).

 

Auch Eberhard Wiedenmann, Geschäftsführer des San Remo, sorgte mit seiner Notenspur-Eiskreation für ein geschmackliches Highlight und spendete 50 Cent jeder verkauften Portion dem Notenspur-Förderverein.

Foto: Elke Leinhoß

 

Am Tage vor dem großen Eröffnungsfest schließlich wurde am großen Basispylon auf dem Augustusplatz symbolisch das Wege- und Audioleitsystem eingeweiht (Pressemitteilung).

Und dann war es soweit: Programmflyer

Furioser Auftakt mit Musik auf der Spur

Die Eröffnung der Leipziger Notenspur am 12. Mai 2012 präsentierte sich als lebendiges Musik- und Bürgerfest.

Mit einem furiosen Auftakt wurde der Tag am Thomaskirchhof „eingesungen“. Unter der Leitung von Thomaskantor G. Chr. Biller stimmten Hunderte sangesfreudige Leipziger in die eigens vom Thomaskantor für diesen Anlass komponierte „Notenspurhymne“ ein. Zahlreiche Festbesucher nutzten die außerdem die angebotenen Führungen auf der Notenspur durch historische Musikerpersönlichkeiten.

In alter Leipziger Tradition bliesen die Stadtpfeifer zur offiziellen Einweihung vom Turm des Alten Rathauses. Vor großem Publikum sprach der Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung vom Stolz auf Leipzig als einer „Hauptstadt der Musik“. „Das großartige Projekt passt zu unserer Stadt“, so Burkhard Jung, „denn die Initiative kam aus der Bürgerschaft“. Begleitet von den Sängern des A Cappella Ensembles amarcord und Tänzerinnen der Musikschule Leipzig schwebten die 23 die Stationen der Notenspur symbolisierenden Ballons in den inzwischen blauen Himmel.

Nach diesem Startsignal wurden Straßen und Plätze der Stadt zum Klingen gebracht. Groß und Klein, Alt und Jung, Profis und Amateure musizierten zur Freude des zahlreichen Publikums. Ein weiterer Höhepunkt war das Mitsingekonzert von Opernchor und Gewandhauschor auf den Stufen der Oper. Einen stimmungsvollen Ausklang nahm das Eröffnungsfest im Grassimuseum mit BigBand der Uni, Improvisation auf der Kinoorgel, orientalischer Musik, A Cappella Musik, Chansons der 30er Jahre, nächtlichen Führungen auf dem Alten Johannisfriedhof, Videoinstallationen zu klassischer Musik und Mondscheintanz zu Barockklängen um Mitternacht.

Nach jahrelanger Vorbereitungszeit können die Leipziger und ihre Gäste die Notenspur mit ihren Stätten der europäischen Musikgeschichte endlich erkunden. „Das war ein toller Auftakt“, sagt Notenspur-Initiator Werner Schneider, „aber wir ruhen uns nicht darauf aus, sondern planen mit Notenbogen und Notenrad bereits die Folgeprojekte“.

(Pressemitteilung vom 12.05.12)

Die Eröffnung der Leipziger Notenspur begleitete, sowohl im Vorfeld der Eröffnung als auch in der Nachbetrachtung, ein außerordentliches Medieninteresse (Auswahl von Online- und Print-Berichten in PDF).

LVZ-Artikelserie zu den Stationen der Leipziger Notenspur (pdf) finden Sie im Downloadbereich.

Fotos vom Auftakt