Anliegen des Leipziger Notenrades

Die Musikstadt Leipzig als Wohn- und Schaffensort herausragender Komponisten des 18. bis 20. Jahrhunderts weist eine große Vielfalt musikgeschichtlich interessanter Orte auf. Ein Teil dieser Orte voll klingender Atmosphäre liegt außerhalb der Innenstadt und kann deshalb nicht im Rahmen eines "musikalischen Stadtspaziergangs" erschlossen werden. Gleichzeitig sind diese Stätten oft landschaftlich reizvoll eingebettet in die von vielen Wasserläufen durchzogene Auenlandschaft. Diese doppelten Vorzüge werden durch die Route "Leipziger Notenrad" für die Gäste und Bürger Leipzigs erschlossen. Das Leipziger Notenrad beginnt an der Thomaskirche und endet am Neuen Gewandhaus und umschließt damit die zwei Brenn- und Gipfelpunkte Leipziger Musikgeschichte. Die ungewöhnliche Verbindung von Musik und naturnaher Erholung schafft eine eigene Erlebniswelt. Durch die geplante Vernetzung des Leipziger Notenrades mit Elster- und Pleißeradweg sowie zukünftig über ausgebaute Verbindungswege mit Mulde- und Saaleradwanderweg wird auch für den überregionalen Radtourismus ein attraktives Angebot geschaffen. En passant wirbt das Notenrad außerdem für vielfältige Schätze Leipzigs, die bisher nicht im Brennpunkt des touristischen Interesses stehen: Gründerzeitviertel und Gartenanlagen, verzweigte Flussläufe und artenreicher Auenwald, Landgüter und Parkanlagen, Herrenhäuser und Kunst im öffentlichen Raum.